Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Ein verheerender Brand in Norwegen hat Polygon Norwegen, POLYGONVATRO und Polygon Dänemark zusammengebracht: Die Sanierung des Großschadens mit einem Schadenswert von 40 Millionen NOK wurde erfolgreich gemeinsam bewältigt. Die Fabrik kann voraussichtlich rechtzeitig zur wichtigen Heringssaison wiedereröffnet werden.

Senjahopen/Norwegen, 2. August. Durch einen in Brand geratenen Gabelstapler ging eine Fischfabrik in Flammen auf. Am darauffolgenden Freitag wurde Polygon Norwegen beauftragt, das Gebäude von Ruß zu reinigen. Am Montag war Polygon vor Ort.

Dank des Bereitschaftsteams für Großschäden, das in Deutschland rund um die Uhr zur Verfügung steht, erhielt das norwegische Team Unterstützung. Es wurden Material, Chemikalien und Techniker bereitgestellt. 65 Techniker von Polygon arbeiteten zusammen, um das Fabrikgebäude und die Maschinen von Ruß zu reinigen.

Mehr Schaden = mehr Engagement
Später brach in einem anderen Gebäude auf dem Gelände erneut ein Feuer aus. Auch hier stand Polygon dem Kunden einmal mehr zur Seite und zog Techniker aus Norwegen, Deutschland und Dänemark zusammen. Das gelieferte Material stammte von Eurostock in den Niederlanden.

Der Projektleiter des Projekts bei Polygon, Idar Kjarsnes, beschreibt die Situation:

„Zunächst hatte es ein Feuer in einem Gabelstapler gegeben. Wir kamen mit 80 Leuten, um das Ausmaß des Brandschadens einzuschätzen. Einige Tage später brach in einem weiteren Gebäude auf dem Gelände erneut ein Feuer aus. Alles, was bereits gereinigt worden war, musste erneut gereinigt werden. Damit nicht genug: Es warteten weitere 4000 m2 auf die Reinigung. Von einem auf den anderen Tag hatte sich der Schaden quasi verdoppelt.“

Der Zeitplan war sehr eng, deswegen war Tone Alfredsen, Qualitätsmanagerin der Fischfabrik, zunächst besorgt. Sie wusste, wie groß die Anlagen und wie umfangreich die Sicherheitsvorschriften für die Lebensmittel waren. Dennoch blieb sie zuversichtlich.

„Ich bin sehr froh darüber, dass die Wartung und Reinigung von Nergård und Polygon nahtlos ineinandergreifen. So können wir sehr effizient arbeiten. Außerdem bin ich froh darüber, dass alle an einem Strang ziehen und das Projekt vor Beginn der neuen Saison abschließen möchten.“

Der Zeitplan bleibt wie gehabt – trotz doppelter Arbeitsbelastung
Insgesamt sind 160 Polygon-Techniker rund um die Uhr im Einsatz – 100 tagsüber und 60 nachts. Norwegen, Deutschland und Dänemark sowie Eurostock in Holland arbeiten gemeinsam an diesem gigantischen Projekt.

Trotz langjähriger Erfahrung in der Branche hat Idar noch nie etwas Vergleichbares gesehen.

„Das ist das größte Projekt, das Polygon Norwegen je abgewickelt hat. Der anfängliche Schaden belief sich auf nahezu 20 Millionen NOK, am Ende wurde er doppelt so groß. Insgesamt beträgt der Schadenswert für Polygon 40 Millionen NOK. Das ist gigantisch.“

Tone stimmt zu.

„Ich war noch nie bei einem Projekt dabei, das auch nur annähernd so umfangreich war. Es ist eine einzigartige Gelegenheit, neue Erfahrungen zu gewinnen, denn Polygon verfügt über Verfahren und Ausrüstung, an die wir vermutlich nie gedacht hätten.“

Trotz des kürzlichen Brandes hat sich der Zeitrahmen nicht verändert. Die für den 10. Oktober geplante Fertigstellung kann sogar einige Wochen früher stattfinden, rechtzeitig zur wichtigen Heringssaison.

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