POLYGON saniert Schule und Stadthalle nach Brandschaden

Die alten Ägypter nannten ihn „Benu“: Ein sagenumwobener Vogel, der sich, so die Legende, am Ende seiner Tage in sein Nest setzte und in Flammen aufging. Nachdem das Feuer erloschen war, entstieg der Asche plötzlich wie auf wundersame Weise ein neuer Vogel. Die antiken Griechen gaben ihm später den Namen: „Phönix“.

Doch im echten Leben ist es leider deutlich komplizierter, damit nach einem Brand etwas Neues emporsteigen kann wie der Phönix aus der Asche. Dafür benötigt es viel Fachwissen, spezielle Maschinen und ein Team erfahrener Spezialisten – ein klarer Fall für POLYGON.

Das zeigt aktuell etwa ein Beispiel aus dem Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Dort ging an einem frühen Sonntagabend im März plötzlich ein Notruf bei der Feuerwehr ein: Über der örtlichen Grundschule erhob sich eine große Rauchwolke. Ein Gebäudekomplex stand in Flammen. Das Feuer breitete sich zwischen der Sporthalle und den angrenzenden Pavillons aus.

Nur wenige Minuten später war die Feuerwehr vor Ort, um den Brand frühzeitig unter Kontrolle zu bringen. Gemeinsam mit Einsatzkräften aus Nachbargemeinden konnte eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindert und der Brand schließlich gelöscht werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Doch der Sachschaden war immens: Die Sporthalle war unbenutzbar, auch die Pavillons, die normalerweise für den offenen Ganztag genutzt wurden, mussten gesperrt werden, weil es dort eine starke Rauchentwicklung gegeben hatte.

Um die Gebäude schnellstmöglich wieder für den Unterricht in Betrieb nehmen zu können, wurde POLYGON mit der Sanierung beauftragt. Unser Team war direkt vor Ort, um den Schadenort zu sichern und den betroffenen Gebäudebereich von Brandschutt zu befreien. Im nächsten Schritt wurde das Inventar sowohl aus den Pavillons als auch aus der Sporthalle demontiert, um alle mit Rußpartikeln kontaminierten Bauteile einer professionellen Reinigung zu unterziehen.

Neben den eigentlichen Brandschäden galt es auch jene Schäden zu sanieren, die durch die Löscharbeiten entstanden waren. Dafür kamen unsere Trocknungsgeräte zum Einsatz, mit deren Hilfe wir die Feuchtigkeit des eingesickerten Löschwassers in der Dämmung und dem Estrich trocknen konnten. Anschließend mussten die freigelegten Decken und Außenwände neu hergestellt werden. „Wir haben zwischen 15 und 25 Leute auf der Baustelle, je nachdem, was gerade getan werden kann“, so Volker Wenke, Niederlassungsleiter bei POLYGON.

Die weiteren Sanierungsarbeiten werden in den kommenden Wochen durchgeführt, beginnend mit den Klassenräumen. Wann der Unterricht wieder normal stattfinden kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch ungewiss. „Neben einem hohen Abstimmungsaufwand vieler Beteiligter spielt in der heutigen Zeit auch eine wichtige Rolle, ob alle Materialien kurzfristig lieferbar sind“, so der Stadtsprecher Christoph Hecht.

Wir, das Team von POLYGON, setzen alles daran, die Räumlichkeiten so schnell wie möglich wiederherzustellen, damit der Schul- und Sportunterricht bald wieder wie gewohnt stattfinden kann.

Mit Hochdruck laufen auch unsere Arbeiten an der Stadthalle in Kreuztal. Dort war im Mai ebenfalls ein verheerender Brand ausgebrochen – mehr als neun Stunden brauchte die Feuerwehr, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Und schnell zeigten sich die erschütternden Ausmaße der Zerstörung: Das Dach war nach innen eingestürzt, die Halle komplett ausgebrannt, das gesamte Gebäude einsturzgefährdet.

Nachdem die Polizei die Brandstelle daraufhin wochenlang beschlagnahmt hatte, um die Brandursache zu ermitteln, rückte unser Team von POLYGON an, um mit den Aufräum- und Sanierungsarbeiten zu beginnen.

Zunächst ging es darum, das Dickicht von Brandschutt und Resten eines Stahlgerüsts, auf das das Dach der Stadthalle eingestürzt war, zu beseitigen – und zwar unter strengen Sicherheitsvorkehrungen, nicht nur aufgrund der Einsturzgefahr, auch aufgrund der starken Kontamination des Einsatzortes.

Um die verbrannten Reste zu entfernen, kam schweres Gerät zum Einsatz: Mit den Greifern eines 35 Tonnen schweren Baggers hob unser Team riesige Mengen Schutt und Trümmer aus der Brandruine. Da sich darunter auch viel Sondermüll befand, musste danach alles per Hand sortiert werden. „Und das in Vollschutzanzügen – sie machen einen mit“, so Bürgermeister Walter Kiß über die  POLYGON Arbeiten bei über 30 Grad.

Vor Ort überwacht Einsatzleiter Daniel Berkenkopf das reibungslose Ineinandergreifen seines Teams.

Hinzu kamen auch in diesem Fall neben den eigentlichen Brandschäden die Folgen des Löschmitteleinsatzes, sodass der inzwischen gummiweiche Bodenestrich komplett entfernt werden musste. Andere Teile, etwa das Verbundglas der Außenfassade, wurden vom Bagger behutsam beiseitegelegt, um sie für den Neubau der  Stadthalle zu erhalten.

Wann und in welcher Form dieser Neubau stattfinden soll, sei derzeit zwar noch unklar, so der Bürgermeister, es gebe noch „viele Fragen zu stellen“. Bis dahin geben wir von POLYGON unser Bestes, damit dort, wo drei Jahrzehnte lang die Stadthalle stand und jetzt nur noch verbrannte Reste übrig sind, schon bald etwas Neues emporsteigen kann – wie Phönix aus der Asche.

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